Startseite


Baubericht Mini Titan E325 V2


Aufbau und technische Details



Der Rotorkopf und die Taumelscheibe des V2 wurden vollständig vom Mini Titan 325 SE übernommen.

Sie bestehen komplett aus silberfarbenem Aluminium und machen einen sehr hochwertigen und optisch schönen Eindruck.

Alle Mischhebel und die Wippe der untenliegenden Paddelstange sind kugelgelagert.

Das Ansteuerverhältnis von Haupt- zu Hilfsrotor lässt sich durch Versetzen der Kugelköpfe auf den Hebeln des Pitchkompensators variieren.

Das augenfälligste Merkmal des Rotorkopfs stellen wohl die sehr massiv wirkenden und aus dem Vollen gefrästen Aluminium-Blatthalter dar.

Unterhalb der Taumelscheibe entdeckt man die erste Neuerung.

Ein recht filigran wirkendes Alufrästeil sitzt im oberen Teil des Chassis und dient gleichzeitig zur Aufnahme der vorderen Taumelscheibenservos, zur Aufnahme des oberen Rotorwellenlagers und zur Versteifung des Chassis in diesem Bereich.

Die recht ungewöhnliche Einbauposition der Taumelscheibenservos wurde vom Vorgänger übernommen.

Bei dieser speziellen Realisierung der 120-Grad-Anlenkung stehen die beiden vorderen Servos leicht zur Seite geneigt im Chassis, während das hintere oberhalb der beiden vorderen auf der Mechanik zu liegen kommt.

Die Hebel der vorderen Servos zeigen dabei nicht nach außen, sondern nach innen, wobei der Einbauwinkelder Servos genau so gewählt wurde, dass die Abtriebshebel die Chassisplatten nicht berühren und sich eine gerade Anlenkung der Taumelscheibe ergibt.

An den unteren Befestigungspunkten der Servos findet sich dann wieder jeweils ein Alufrästeil, das diesmal jedoch nur der Servomontage und der Chassisversteifung dient.

Eine Etage tiefer befindet sich das altbekannte Hauptzahnrad mit Heckabtrieb und Freilauf.

Die untere Rotorwellenlagerung wird dann wieder von einem Alu-Lagerbock übernommen.

Eingerahmt werden die Komponenten von 1,5 mm starken, einteiligen und sehr steifen CfK-Seitenplatten.

Ihr Abstand wurde mit 30 mm recht groß gewählt, was der Mechanik eine sehr massive Erscheinung verleiht.

Direkt vor der Rotorwelle wurde der mit 28 mm Durchmesser exakt zwischen die Seitenplatten passende Außenläufer-Motor untergebracht.

Der Alu-Motorträgers hat Langlöcher zur Einstellung des Zahnflankenspiels.

Vor dem Motor befindet sich die Akkurutsche, die aus einem Kunststoffspritzteil besteht und etwas kürzer als beim Vorgänger ausgefallen ist.

Unterhalb der Akkurutsche ist genügend Platz zur Unterbringung des Reglers vorhanden.

Im hinteren Chassisbereich ist mehr oder weniger alles beim Altengeblieben.

Der Abtrieb des Heckrotors wird mittels einer in einem Kunststoffspritzteil zweifach kugelgelagerten Welle nach oben zum Heckrohr verlagert.

Direkt dahinter hat der Empfänger eine Kunststoff-Plattform erhalten.

Der Lagerbock des Heckrohrs dient gleichzeitig als Gyro-Plattform.

Das Heckservo sitzt wie gehabt am Heckrohr.

Am Heck findet sich dann auch die letzte Neuerung.

Das Heckgetriebe wurde nochmals überarbeitet und besteht nun aus zwei Kohlefaserplattenmit Bundlagern, in denen die Heckrotorwelle gelagert ist.

Diese Kohleplatten werden an einem Alu-Flansch verschraubt, der dann auf dem Heckrohr geklemmt wird und gleichzeitig eine Anformung zur Aufnahme des Umlenkhebels der Heckansteuerung besitzt.

Der sehr großzügig dimensionierte Heckrotor an sich besteht vollständig aus Aluminium und wurde wiederum vom Vorgänger übernommen. Leider ist der Umlenkhebel nur auf der Seite der Schiebehülse doppelt kugelgelagert.

Die Verbindung zum Frästeil des Heckrotorgehäuses wird über ein Kunststoffteil hergestellt,das auch die einzige Stelle darstellt, an der ein wenig Spiel aufkommt.

Aber nicht nur technisch, sondern auch optisch hat der Mini Titan eine Frischzellenkur erhalten.

Beim Kufengestell hat man sich im Regal der Scale-Helis bedient und das Gestell der hauseigenen Cobra verwendet, das dem Mini Titan V2 eine sehr gefällige Optik verleiht.

Das Highlight bildet allerdings die völlig neu gestaltete GfK-Kabinenhaube.

Sie wurde sehr schmal gehalten und ist nur auf Höhe des Hauptzahnrads etwas verbreitert worden.

Ihre Silhouette erinnert ein wenig an die früheren X-Cell-Modelle.

Serienmäßig ist sie bereits fix und fertig mit einem fetzigen Dekor in Weiß, Gelb, Rot und Schwarz versehen,das teils auflackiert, teils im Wassertransferverfahren aufgebracht wurde.

Mittlerweile sind noch fünf weitere Haubendesigns erhältlich.

So ausgestattet, sieht das Modell bereits im Stand sehr aggressiv aus und lässt seine Bestimmung schon erahnen.




kontakt@mcw-online.de